Die Grundlagen des Gärtnerns

Online Gartenvortrag am Dienstag, den 18. Januar 2022 um 19 Uhr, ausgebucht

Wiederholung am Dienstag, den 25. Januar 2022 um 19 Uhr

Onlinevortrag über die Grundlagen des Gärtnerns

In diesem Vortrag werden die Grundlagen des richtigen Gärtnerns erläutert. Denn Grundkenntnisse in der Bodenkunde und Pflanzenernährung sind Voraussetzungen dafür, dass Sie gesunde Pflanzen und ein lebendiges Bodenleben in Ihrem Garten gewährleisten.

Bodenarten im Vergleich

 Ob im Gemüse- oder Ziergarten: Der Unterschied zwischen organischen und mineralischen Düngern wird dabei ebenso angesprochen wie die Durchführung einer Bodenprobe.

Das Herzstück des natürlichen Gärtnerns aber ist der Kompost. Das Aufsetzen, die Pflege und das Ausbringen werden hier eingehend erklärt.

Kompost- das Gold des Gärtners

Als zusätzliches Thema erläutere die Bedeutung des Mulchens als Mittel zur Unkrautbekämpfung und zur Erleichterung der Pflege in den Beeten.

Ich verrate Ihnen ganz viele Tipps und Tricks der Profis. Es können jederzeit auch Fragen gestellt werden.

Termin: Dienstag, der 18. Januar 2022 um 19 Uhr über Zoom, ausgebucht!!

Wiederholung Dienstag, den 25. Januar 2022 um 19 Uhr über Zoom

Dauer: circa 2 Stunden

Kosten: 24 Euro pro Person

Anmeldung über das Kontaktformular auf meiner Homepage:

http://www.die-gartenschule.de/#contact

oder per Email an anja.berger@die-gartenschule.de

Jeder Strauch und/ oder Baum zählt für das Klima

Viele sind schon wieder in der Planung für das neue Gartenjahr. Solange der Boden nicht gefroren ist, kann man bis Ende März problemlos pflanzen.

Pflanzung eines Hochstammes
Pflanzung eines Hochstammes

Sträucher und Bäume werfen Schatten, der uns im Sommer vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützt. Sie verdunsten Wasser und senken auch dadurch die Umgebungstemperatur. Im Wald ist es auch im Hochsommer angenehm, aber auch ein einzelner Hausbaum kann die Temperatur beeinflussen.

Durch das Laub wird Feinstaub aus der Luft gefiltert, außerdem speichern sie während ihres Wachstums eine Menge an Kohlendioxid.

Daß Bäume und Sträucher, bzw. alle Pflanzen Sauerstoff produzieren, haben wir alle in der Schule gelernt.

Die Fläche der Privatgärten in Deutschland ist fast so groß wie die Fläche aller Naturschutzgebiete, deswegen sollte jeder noch einmal darüber nachdenken, ob nicht irgendwo im Garten noch Platz für ein Gehölz ist.

Wichtig dabei ist die Endgröße des Baumes oder Strauches zu berücksichtigen. Durch Schnitt kann ich auf Dauer eine Pflanze nicht klein halten, da ein starker Rückschnitt immer zu einem starken Austrieb führt. Das ist leider ein Schnittgesetz. Außerdem macht es viel weniger Arbeit und die Pflanze wächst und blüht ja auch viel schöner, wenn sie zu ihrer natürlichen Größe heranwachsen darf. Es gibt Sträucher von 30 cm bis mehrere Meter Höhe und meisten dann auch Breite. Viele Sträucher werden zwischen 2 und 3 Metern hoch. Auch bei den Bäumen gibt es kleinere Formen, die nur 5 bis 8 Meter hoch werden, z.B. die Kornelkirsche ( Cornus mas), Pflaumenblättriger Weissdorn ( Crataegus prunifolia), Kugelförmige Blumenesche ( Fraxinus ornus ‚Meczek‘) oder meine Favoriten, die Blasenesche (Koelreuteria paniculata) oder die Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia).

Weidenblättrige Birne Pyrus salicifolius

Wer sich für einen Baum oder Strauch entscheidet, sollte auch die Trockenheitsverträglichkeit desselben im Blick haben. Leider kommen viele unserer heimischen Bäume nicht besonders gut mit Trockenheit zurecht.

Es gibt aber Bäume oder Sträucher, die einmal eingewachsen, nie wieder gegossen werden müssen. Wer einen Baum sucht, kann auch unter dem Stichwort ,,Klimabäume“ oder in der GALK-Liste schauen. Dies ist eine Liste von den Gartenamtsleitern Deutschlands, in der Stadtbäume (die ja meistens noch viel mehr Stress haben, als ein liebevoll gepflegter Hausbaum) gelistet sind, die mit den Klimaveränderungen gut zurecht kommen.

Ansonsten sprechen Sie mich gerne an. Ich helfe Ihnen auch, das richtige Gehölz für ihren Garten zu finden. Jeder kann etwas der Klimaerwärmung entgegensetzen.

Machen wir unsere Städte grüner….

Ihre Gärtnermeisterin

Anja Berger