Spontanvegetation: Unkraut oder Wildkraut? Erkennen, verstehen, managen
29. April, 2027 - 10:00 - 30. April, 2027 - 11:30

Unkrautjäten ist in der Regel bei Mitarbeitern und Auszubildenden mit wenig Freude verbunden. Dabei gibt es so vieles zu entdecken, wofür wir diese Pflanzen und deren Überlebensstrategien bewundern können. Ganz nebenbei kann Botanik spannend werden. Bei diesem Seminar werden die am häufigsten vorkommenden Sämlinge und Wurzelunkräuter und neue Kandidaten mit Vermehrungspotential vorgestellt. Sie lernen deren Vermehrungs- und Überlebensstrategien kennen, um den Umgang mit diesen Störenfrieden zu optimieren, langfristige Erfolge zu erzielen und den Pflegeaufwand zu reduzieren. Unser Motto: Wenn man (noch nicht) die Staude nicht kennt, sollte das „Unkraut“ bekennt sein.
- Vorstellen von
- häufigsten vorkommenden und neuen Sämlings-und Wurzelunkräutern
- Stauden und Bäumen, die sich invasiv vermehren können
- Gartenpflanzen, die durch den Klimawandel anfangen invasiv zu versamen
- Vermehrungs- und Überlebensstrategien
- Werkzeuge und Maschinen zur Wildkrautbekämpfung
- Arbeitsaufwand durch Beetplanung und Mulchen reduzieren
- Pflanzenlieferung und Wildkräuterbesatz
- Umfeldbeurteilung und Samenzuflug
- Wildkräuter in Pflasterflächen, auf wassergebundenen Flächen und Dachbegrünungen
Die praxisorientierte Vorstellung des Themas ist die Grundlage des Seminares. Sie bietet den Teilnehmern eine intensive und umfassende Beschäftigung mit der Thematik und einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch
Zielgruppe:
Interessierte Gärtner aller Fachsparten.
Referierende:
Gudrun Esser, Anja Berger


