Die Grundlagen des Gärtnerns

Online Gartenvortrag am Donnerstag, den 8. Dezember 2022 um 19 Uhr

Onlinevortrag über die Grundlagen des Gärtnerns

In diesem Vortrag werden die Grundlagen des richtigen Gärtnerns erläutert. Denn Grundkenntnisse in der Bodenkunde und Pflanzenernährung sind Voraussetzungen dafür, dass Sie gesunde Pflanzen und ein lebendiges Bodenleben in Ihrem Garten gewährleisten.

Bodenarten im Vergleich

 Ob im Gemüse- oder Ziergarten: Der Unterschied zwischen organischen und mineralischen Düngern wird dabei ebenso angesprochen wie die Durchführung einer Bodenprobe.

Das Herzstück des natürlichen Gärtnerns aber ist der Kompost. Das Aufsetzen, die Pflege und das Ausbringen werden hier eingehend erklärt.

Kompost- das Gold des Gärtners

Als zusätzliches Thema erläutere die Bedeutung des Mulchens als Mittel zur Unkrautbekämpfung und zur Erleichterung der Pflege in den Beeten.

Ich verrate Ihnen ganz viele Tipps und Tricks der Profis. Es können jederzeit auch Fragen gestellt werden.

Termin: Donnerstag, 8. Dezember 2022 um 19 Uhr über Zoom

Dauer: circa 2 Stunden

Kosten: 24 Euro pro Person

Anmeldung über das Kontaktformular auf meiner Homepage:

http://www.die-gartenschule.de/#contact

oder per Email an anja.berger@die-gartenschule.de

Planung und Anlage eines Staudenbeetes

Online Gartenvortrag am Montag, den 7. November 2022 um 19 Uhr

Um ein ganzjährig schönes Staudenbeet anzulegen, müssen viele Dinge berücksichtigt werden. Als Hobbygärtner hat man manchmal das Gefühl, es wären zu viele Dinge…

In dem Vortrag geht es um die Standortanalyse (Licht, Bodenfeuchte, Nährstoffe, pH-Wert…), die Konzeptentwicklung (Blütenschwerpunkt, Insektenfreundlichkeit, Farbe…) sowie der standortgerechten Pflanzenauswahl. Es werden Internetseiten vorgestellt, die das Planen erleichtern. Nur die richtige Pflanze am richtigen Platz kann gut wachsen und blühen.

Online Gartenvortrag über die Planung eines Staudenbeetes

Außerdem werden Hilfsmöglichkeiten wie z.B. Ereigniskalender besprochen, um die finale Pflanzenauswahl zu treffen. So können auch Ungeübte, tolle Staudenbeete kreieren.

Staudenbeet mit Pflegeweg
Staudenbeet im Herbst

Die Beetvorbereitung und anschließende Pflanzung ist auch Teil des Vortrages.

Ich verrate Ihnen ganz viele Tipps und Tricks der Profis. Es können jederzeit auch Fragen gestellt werden.

Termin:

Montag, 7. November um 19 Uhr über Zoom

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 24 Euro pro Person

Anmeldung über das Kontaktformular auf meiner Homepage:

http://www.die-gartenschule.de/#contact

oder per Email an anja.berger@die-gartenschule.de

Blumenzwiebeln- die Stars im Frühjahr

Online Gartenvortrag am Donnerstag, den 18. August um 19 Uhr

Ab September können Blumenzwiebeln gepflanzt werden. Mit den sogenannten Geophyten verdoppeln Sie ihre Beetfläche, da sie überall zwischen die Stauden und Sträucher gepflanzt werden können. Ab Februar können Sie für erste Blütenhöhepunkte mit Winterlingen und Schneeglöckchen sorgen.

Die Devise heißt: Nicht kleckern, sondern klotzen!!!

Verschwinden bei Ihnen auch regelmäßig Zwiebeln oder kommen nur mit Laub, aber ohne Blüte wieder? Nach dem Vortrag wissen Sie, warum und was Sie ändern können.

Der Vortrag handelt von der Auswahl, der Pflanzung, der Pflege und der Vermehrung der Zwiebeln. Da die Sorten sehr wichtig für ein dauerhaftes Bleiben im Beet sind, stelle ich ein robustes Sortiment an Frühjahrsblühern vor.

Tulpe ‚Jan Reus‘ und ‚Don Quichotte‘

Ich verrate Ihnen ganz viele Tipps und Tricks der Profis. Es können jederzeit auch Fragen gestellt werden.

Termin: Donnerstag, der 18. August um 19 Uhr über Zoom

Dauer: circa 2 Stunden

Kosten: 24 Euro pro Person

Anmeldung über das Kontaktformular auf meiner Homepage:

http://www.die-gartenschule.de/#contact

oder per Email an anja.berger@die-gartenschule.de

Trockenheitsverträgliche Pflanzen


Online Gartenvortrag am Mittwoch, den 27. Juli über Klimapflanzen

Die Sommer werden immer heißer und leider auch trockener. Unser Gärtnern wie wir es kennen, wird sich ändern müssen.

Viele wollen bzw. können nicht mehr ständig ihre Pflanzen giessen, deswegen ist eine standortgerechte Pflanzenauswahl von immer größerer Bedeutung.

Es gibt Stauden, Sträucher und Bäume, die, einmal eingewachsen, nie wieder gegossen werden müssen.

In dem Vortrag erzähle ich von den Anpassungen der Pflanzen, der Bodenvorbereitung und stelle ein Sortiment von trockenheitsverträglichen Stauden und Sträuchern vor.

Online Vortrag über Klimapflanzen

Termin: Mittwoch, den 27. Juli um 19 Uhr über Zoom

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 24 Euro pro Person

Anmeldung über das Kontaktformular auf meiner Homepage:

http://www.die-gartenschule.de/#contact

oder per Email an anja.berger@die-gartenschule.de

Die Lebensbereiche und Strategietypen der Stauden

Online Gartenvortrag am Dienstag, den 3. Mai um 19 Uhr

Die richtige Pflanze am richtigen Standort!

Nur wenn auf die Bedürfnisse der Pflanzen eingegangen wird, können Beete pflegeleicht sein und lange Jahre Freude bereiten.

Jede Staude, auch die gezüchteten Sorten, haben von ihrem Naturstandort her andere Ansprüche an Licht, Boden und Wasserbedarf. Pflanze ich ein Sonnenkind wie Lavendel in den Schatten, geht es entweder schnell ein oder kümmert vor sich hin.

Gartenvortrag über die Standortansprüche der Stauden

In dem Vortrag erläutere ich die Theorie der Lebensbereiche und stelle auch Beispiele vor. Anhand von Internetseiten erkläre ich, wie man mit dieser Einteilung die richtigen Stauden für ein Beet auswählt.

Es können jederzeit auch Fragen gestellt werden.

Termin: Dienstag, der 3. Mai um 19 Uhr über Zoom

Dauer: 1,5 bis 2 Stunden

Kosten: 24 Euro pro Person

Anmeldung über das Kontaktformular auf meiner Homepage:

http://www.die-gartenschule.de/#contact

oder per Email an anja.berger@die-gartenschule.de

Das 1 x 1 des Düngens

Das 1 x 1 des Düngens
Ich werde immer wieder auf das Düngen im Garten angesprochen und merke, dass dort viele Fragen und Unsicherheiten bestehen.
Es wird jetzt ein wenig theoretisch in der Gartenschule, aber Sie müssen die Kolumne ja nicht auswendig lernen. Es reicht mir, wenn Sie vielleicht öfter mal nachlesen. Wobei es gar nicht so schwer ist….

Die Pflanzen benötigen Nährstoffe in unterschiedlichen Mengen. Es gibt die so genannten Hauptnährstoffe, Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca), Schwefel (S) und Magnesium (Mg). Des Weiteren gibt es die so genannten Spurenelemente, die die Pflanzen nur in geringen Mengen benötigen. Spurenelemente sind unter anderem Kupfer, Mangan, Bor oder Zink. Es gibt aber noch viele weitere.
Stickstoff wird im Boden nicht gespeichert und kann ausgewaschen werden. Deswegen sollte Stickstoff jedes Jahr zugeführt werden. Außerdem benötigen die Pflanzen den Stickstoff mengenmäßig auch am meisten.

Man unterscheidet organische Dünger, die aus pflanzlichen oder tierischen Ausgangsprodukten hergestellt werden und mineralische Dünger, die die Nährstoffe als anorganische Salze enthalten.
Grundsätzlich sind mineralische Dünger sofort wirksam, können aber auch bei unsachgemäßer Verwendung die Pflanzen und das Bodenleben ,,verbrennen“. Ich bezeichne mineralische Dünger immer als ,,Fast Food“ für die Pflanzen.
Organische Dünger müssen erst durch das Bodenleben umgesetzt werden, wirken dadurch etwas später, aber dafür auch über einen viel längeren Zeitraum.
Da ein gesunder Boden die Voraussetzung für gesunde Pflanzen ist und organische Dünger auch ,,Futter“ für das Bodenleben sind, bevorzuge ich auf jeden Fall organische Dünger, die darüber hinaus viel länger wirken.
Wenn Sie massive Wachstumsschwierigkeiten in Ihrem Garten haben, dann sollten Sie eine Bodenuntersuchung in Betracht ziehen.
Wenn aber alles so halbwegs wächst, vielleicht nur ein wenig kümmert, dann reicht es aus, mit einem organischen Volldünger zu düngen und den pH-Wert, also den Säuregehalt des Bodens zu bestimmen. Volldünger heißt nichts anderes, als dass Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten sind.
Die überall bekannte Hornspäne ist ein fast reiner Stickstoffdünger. Aber Phosphor ist gerade für die Blütenbildung sehr wichtig und Kalium für den Wasserhaushalt, die Gewebefestigkeit und die Frosthärte.

Auf den Düngerpackungen stehen meistens drei Zahlen, z.B. 7 : 4: 3.
Das heißt, dass im Dünger 7 % Stickstoff, 4 % Phosphor und 3 % Kalium enthalten sind.

Ich weiß, dass es unzählige Spezialdünger zu kaufen gibt: Buchsbaumdünger, Geraniendünger, Rosendünger, Koniferendünger usw. Meistens reicht aber ein Universaldünger völlig aus. Sollten Sie Gemüse anbauen, dann geben Sie einfach den Starkzehrern, wie z.B. den Tomaten oder den Kohlpflanzen eine handvoll mehr Dünger.

Wichtig ist bei den organischen Düngern der richtige Zeitpunkt, da sie ja nicht sofort wirken, sondern vom Bodenleben umgesetzt werden müssen. Anfang März und Anfang Juni sind die richtigen Zeiten, um Ihre Beete, Bäume und Stauden zu düngen.

Diesen Dünger können Sie bei mir erwerben. Ein Dünger für alle Pflanzen außer Rasen.


Also streuen Sie jetzt auf all Ihre Beete den Cuxin Universaldünger aus. Bitte halten Sie sich aber immer an die Mengenangaben auf den Packungen. Wenn Sie unsicher sind, wiegen Sie einmal auf der Küchenwaage ab, wie viel Gramm in ihre Hand passen. Bei organischen Düngern kommt es zwar nicht zu einer Verbrennung, aber ein Überdüngung ist auch nicht nötig. Wenn Sie ihn einarbeiten können und wollen, wirkt er schneller, wenn er nur oberflächlich auf der Erde liegt, dauert es länger bis er pflanzenverfügbar ist.
Als Ergänzung zu einem Volldünger können Sie noch zusätzlich alle paar Jahre ein Gesteinsmehl ausbringen. Gesteinsmehle sind klein gemahlene Gesteine, die voller Spurenelemente stecken. Damit füllen sie das Reservoir an Spurenelementen, die ja nur in Spuren gebraucht werden, wieder auf.


Ein Sonderfall in der Düngung ist die Rasenfläche.

Rasen benötigt viel Stickstoff, da sie ja wöchentlich den Rasenschnitt entfernen. Deswegen muss ein Rasendünger einen viel höheren Stickstoffanteil haben, als ein Blumendünger.
Besitzen Sie einen Mulchmäher ( wußten Sie übrigens, das diese Mäher in jeder Familie einen Namen haben?) brauchen Sie etwas weniger Dünger, da durch die kleingeschnittenen Grashalme ein Großteil der Nährstoffe ja wieder umgesetzt wird.
Beim Rasen bevorzuge ich auch einen organischen Dünger, der das Bodenleben fördert. Außerdem sollten Sie den Rasen auch mindestens dreimal im Jahr düngen ( ich höre Sie direkt stöhnen: ,,Dann wächst der Rasen ja noch schneller…“).
Nur durch eine regelmäßige und ausreichende Düngung können die Gräser der ständigen Beanspruchung durch uns und den ständigen Angriffen der Rasenunkräuter Widerstand bieten.

Organischer Rasendünger, den Sie bei mir erwerben können


Also sollten Sie auch Ihren Rasen jetzt im März das erste Mal mit dem Cuxin Rasendünger düngen.


Wenn der Säuregehalt Ihres Bodens zu niedrig ist ( der pH-Wert liegt unter 6), dann sollten Sie im Winterhalbjahr kalken. Ich empfehle Algenkalk, da dieser auch eine Menge an Spurenelementen und Magnesium enthält und nicht nur Calcium.

Algenkalk, der den Säuregehalt des Bodens neutralisiert und zusätzlich Spurenelemente enthält

Nun nur noch kurz ein paar Worte zu den Topf- und Kübelpflanzen:

Bio Flüssigdünger für alle Topfpflanzen


Die Nährstoffe in der Blumenerde sind verständlicherweise nach kurzer Zeit schon aufgebraucht, deswegen sollten Sie ab Anfang Mai bis Ende August einmal in der Woche mit einem Flüssigdünger gießen. Merken Sie sich einfach einen Wochentag. Bei mir ist der Sonntag der Düngetag. Regnet es am Sonntag, dünge ich halt am Montag. Nach Gefühl einmal in der Woche zu düngen, funktioniert nie im Leben…
So, genug der Theorie.
Erfreuen Sie sich einfach bei diesem schönen Wetter an Ihren gut mit Nährstoffen versorgten Stauden, Gehölzen, Gemüse und an dem sattgrünen Rasen.

Ihre Gärtnermeisterin

Anja Berger

,,Wir machen unseren Garten fit für das Frühjahr“

Onlinevortrag am Mittwoch, 23. Februar um 19 Uhr über Zoom

Kribbeln ihre Gartenfinger auch schon? Scharren Sie mit den Gummistiefeln? In dem Vortrag geht es über alle jetzt anfallenden Arbeiten im Garten. Viele Tätigkeiten wären jetzt noch zu früh, aber ein paar Sachen können bzw. müssen nun gemacht werden. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Was ist jetzt im Februar zu tun?
Onlinegartenvortrag

Inhalt: Alles, was jetzt im Garten gemacht werden sollte: Blumenzwiebeln, Gehölz- und Rosenschnitt, Pflanzzeit: Verkaufsware und Pflanzung, Rückschnitt der Staudenbeete, Teilung und Verjüngung von Stauden, Rasenpflege, Kompost und wenn noch Zeit ist, stelle ich ein paar Frühjahrsblüher vor

Termin ist Mittwoch, der 23. Februar 2022 um 19 Uhr über Zoom

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 24 Euro

Anmeldung über das Kontaktformular auf meiner Homepage:

http://www.die-gartenschule.de/#contact

oder per Mail an : anja.berger@die-gartenschule.de

Ich würde mich freuen, Sie als Zuhörer begrüßen zu dürfen.

Ihre Gärtnermeisterin

Anja Berger

Wenn die Schneeglöckchen läuten…

Die Tage werden merklich länger, aber der viele Regen macht noch nicht wirklich Lust auf Gartenarbeit.

Das ist aber auch nicht schlimm, weil es noch sehr früh im Gartenjahr ist.

Das Einzige, was jetzt wirklich gemacht werden muss, ist das Düngen der ausgetriebenen Blumenzwiebeln. Gerade die etwas größeren Geophyten wie Narzissen, Tulpen oder der Zierlauch, brauchen in ihrer kurzen Vegetationszeit genügend Nährstoffe, um nach der Blüte genug Energie zurück in die Zwiebel einzulagern. Sonst könnte die nächste Blüte im Frühjahr 23 ausfallen.

Am Besten nehmen Sie sich einen Eimer mit einem organischen Dünger (meine Empfehlung) und streuen gezielt alle Blumenzwiebelaustriebe ab.

Blumenzwiebeln im Februar düngen

Außerdem ist jetzt im Februar die beste Zeit, um die meisten Gehölze zu schneiden.

Sträucher werden besser nur ausgelichtet, anstatt in der Höhe eingekürzt. Das heißt, bei Sträuchern, die aus dem Boden viele neue Triebe bilden, wie z.B. Forsythie, Hartriegel, frühblühende Spiersträucher, Weigelien, werden jetzt je nach Wuchs zwei bis fünf alte Triebe ganz unten weggenommen.

Gehölzschnitt auslichten

Zaubernüsse, Blütenhartriegel und auch Magnolien sollten überhaupt nicht geschnitten werden.

Wem im Garten jetzt Farbe fehlt, sollte sich einen Winterblüher pflanzen.

Ich genieße noch ein wenig die Ruhe vor dem großen Staudenrückschnitt und freue mich an den Schneeglöckchen.

Ihre Gärtnermeisterin

Anja Berger

Müssen Sträucher zum Friseur?

Wiederholung am Montag, den 7. Februar um 19 Uhr

Online Vortrag am Montag, den 31. Januar um 19 Uhr, ausgebucht

Jetzt zum ausgehenden Winter ist die beste Zeit, um Ihre Ziersträucher zu schneiden. Nach dem Schnitt treiben sie schnell aus und so können die Wunden schnell verheilen. Wie Sie dies fachgerecht und natürlich machen, lernen Sie in dem Onlinevortrag. Ein guter Schnitt fördert den natürlichen Wuchs und spart Arbeit. Das benötigte Werkzeug, richtige Schnittführung und der richtige Zeitpunkt für welche Sträucher werden auch erläutert.

Online Gartenvortrag
Online Gartenvortrag über Strauchschnitt

Rosen werden zwar erst geschnitten, wenn die Forsythien blühen, aber wie, erfahren Sie auch an dem Abend.

Es dürfen viele Fragen gestellt werden.

Online Gartenvortrag über Rosenschnitt
Online Gartenvortrag über Rosenschnitt

Termin: Montag, den 31. Januar um 19 Uhr über Zoom.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 24 Euro

Anmeldung über das Kontaktformular auf meiner Homepage:

http://www.die-gartenschule.de/#contact

oder per email an: anja.berger@die-gartenschule.de

Jeder Strauch und/ oder Baum zählt für das Klima

Viele sind schon wieder in der Planung für das neue Gartenjahr. Solange der Boden nicht gefroren ist, kann man bis Ende März problemlos pflanzen.

Pflanzung eines Hochstammes
Pflanzung eines Hochstammes

Sträucher und Bäume werfen Schatten, der uns im Sommer vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützt. Sie verdunsten Wasser und senken auch dadurch die Umgebungstemperatur. Im Wald ist es auch im Hochsommer angenehm, aber auch ein einzelner Hausbaum kann die Temperatur beeinflussen.

Durch das Laub wird Feinstaub aus der Luft gefiltert, außerdem speichern sie während ihres Wachstums eine Menge an Kohlendioxid.

Daß Bäume und Sträucher, bzw. alle Pflanzen Sauerstoff produzieren, haben wir alle in der Schule gelernt.

Die Fläche der Privatgärten in Deutschland ist fast so groß wie die Fläche aller Naturschutzgebiete, deswegen sollte jeder noch einmal darüber nachdenken, ob nicht irgendwo im Garten noch Platz für ein Gehölz ist.

Wichtig dabei ist die Endgröße des Baumes oder Strauches zu berücksichtigen. Durch Schnitt kann ich auf Dauer eine Pflanze nicht klein halten, da ein starker Rückschnitt immer zu einem starken Austrieb führt. Das ist leider ein Schnittgesetz. Außerdem macht es viel weniger Arbeit und die Pflanze wächst und blüht ja auch viel schöner, wenn sie zu ihrer natürlichen Größe heranwachsen darf. Es gibt Sträucher von 30 cm bis mehrere Meter Höhe und meisten dann auch Breite. Viele Sträucher werden zwischen 2 und 3 Metern hoch. Auch bei den Bäumen gibt es kleinere Formen, die nur 5 bis 8 Meter hoch werden, z.B. die Kornelkirsche ( Cornus mas), Pflaumenblättriger Weissdorn ( Crataegus prunifolia), Kugelförmige Blumenesche ( Fraxinus ornus ‚Meczek‘) oder meine Favoriten, die Blasenesche (Koelreuteria paniculata) oder die Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia).

Weidenblättrige Birne Pyrus salicifolius

Wer sich für einen Baum oder Strauch entscheidet, sollte auch die Trockenheitsverträglichkeit desselben im Blick haben. Leider kommen viele unserer heimischen Bäume nicht besonders gut mit Trockenheit zurecht.

Es gibt aber Bäume oder Sträucher, die einmal eingewachsen, nie wieder gegossen werden müssen. Wer einen Baum sucht, kann auch unter dem Stichwort ,,Klimabäume“ oder in der GALK-Liste schauen. Dies ist eine Liste von den Gartenamtsleitern Deutschlands, in der Stadtbäume (die ja meistens noch viel mehr Stress haben, als ein liebevoll gepflegter Hausbaum) gelistet sind, die mit den Klimaveränderungen gut zurecht kommen.

Ansonsten sprechen Sie mich gerne an. Ich helfe Ihnen auch, das richtige Gehölz für ihren Garten zu finden. Jeder kann etwas der Klimaerwärmung entgegensetzen.

Machen wir unsere Städte grüner….

Ihre Gärtnermeisterin

Anja Berger